Leila Pfister|Mezzosopran

Leila Pfister, geboren in Basel, studierte an den Musikhochschulen Zürich und Bern bei Prof. Kathrin Graf und Prof. Elisabeth Glauser. Weitere Studien in der Meisterklasse für Liedduo von Prof. Hartmut Höll und in Meisterkursen u.a. bei Pierre Boulez, Irwin Gage und KS Brigitte Fassbaender.
Die Mezzosopranistin war Halbfinalistin am internationalen ARD Musikwettbewerb in München 2006, Preisträgerin des Concours international Nadia et Lili Boulanger Paris 2007, des Internationalen Concours Ernst Haefliger 2008 und des Internationalen Opern-Gesangswettbewerbs DEBUT 2008 in Weikersheim (D).
In der Kritikerumfrage des Magazins Opernwelt wurde sie zur besten Nachwuchssängerin 2011 nominiert.

In den Jahren 2009 bis 2011 sang sie am Theater Aachen u.a. Mrs.Quickly, Geneviève, Suzuki, Ljubov (in Tchaikowskij's Mazeppa) und die Titelpartie in La Cenerentola. Ab der Spielzeit 11/12 ist sie im Ensemble der Staatsoper Nürnberg z.B. als Magdalene in Wagner's Meistersingern, als Dorabella und als Hedwige in Rossini's 'Tell' zu hören.

Sie sang unter den Dirigenten Fabrice Bollon, Marcus R. Bosch, Andrey Boreyko, Douglas Bostock, Laurent Gendre, Enoch zu Guttenberg oder Alexander Liebreich; mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester Aachen, Berner Sinfonieorchester, Capriccio Basel, Klangverwaltung, Münchner Kammerorchester, Staatsphilharmonie Nürnberg oder Sofia Philharmonic Orchestra.

Pfister's breit gefächerte Konzerttätigkeit führte sie ans Menuhin Festival Gstaad, in die Tonhalle Zürich, die Liederhalle Stuttgart und die Berliner Philharmonie. 2009 debutierte sie, begleitet von Hartmut Höll, mit einem Lied-Rezital am Lucerne Festival.
Die intensive Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik - in Zusammenarbeit mit Ensembles wie ‚Opera Nova‘, ‚Antipodes‘ oder ‚Chamber Soloists Lucerne‘ - führte sie an internationale Festivals wie 2D2N Odessa, Melos-Étos Bratislava, World New Music Days Luzern, YOUrope together in der Philharmonie Essen oder an die Münchener Biennale (Prinzregententheater).

Ihr Repertoire erstreckt sich denn auch von der Renaissance bis zur Moderne, beinhaltet wichtige Partien ihres Fachs in den Sparten Konzert und Oper, mit einem zusätzlichen Schwerpunkt auf dem Lied der Romantik und zeitgenössischer Kammermusik.


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